Tour in den Nebelwald - Valle Gran Rey - Arure - Mirardor Ermita de Santo - Blick auf Taguluche
Leider folgen den Wolken, die sich auf den Atlantik verziehen viele weitere. Der Passat scheint eingeschlafen und die Temperatur sinkt auf die 20°C Marke. Auch wir im Süden sind von einer dichten Wolkendecke behütet. Einzelne Regentropfen finden Ihren Weg zu uns. Wir machen uns auf zu einer Tour in den Nebelwald. Wenn schon dann richtig Nebel.
Auf der Höhe angekommen finden wir es aber dann doch schöner in etwas weniger dichtem Nebel und in sehr viel weniger Regen zu Wandern, wenn nicht die Nebelwald Bäume wären, man könnte denken wir wären in Ulm (Nebel, 8°C)
Wir fahren weiter und finden Stellen, die im Augenblick vom Regen und Nebel verschont sind. Es bietet sich ein toller Blick auf die grüne Nebelwaldhölle.

Es ist sehr faszinierend anzuschauen wie diese feinen Nadeln das Wasser aus den Nebelschwaden kämmen und so die Feuchtigkeit in den Wolken für die Insel zur Verfügung stellen.
Wir fahren weiter hinab ins Valle Gran Rey und finden neben einzelnen Regentröpfchen auch etwas Sonne und tolle Wellen auf denen sich die Dorfjugend mit Wellenreiten versucht. Im Kontrast zur grünen Band gibt es dort braune Bänder aus Basaltablagerungen.

Auf dem Rückweg gibt es einen Stopp beim Mirardor Ermita de Santo in Arure mit atemberaubendem Ausblick in die Tiefe zum Weiler Taguluche.

Wir legen heute mit unserer improvisierten Inselrundfahrt über 120 km zurück. Auf hügeligen, immer kurvigen und sehr engen Straßen. Das reicht für eine Weile.