Endlich wieder Sonnenaufgang - Frühstück auf der Terrasse - Terrassenfelder auf steilen Lagen - Erkundung von La Calera - Ermita de Nuestra Señora del Buen Paso
Heute beginnt der letze Tag vor unserem Heimreisetag endlich mal wieder mit einem Frühstück auf der Terrasse mit Blick auf einen endlich mal wieder atemberaubenden Sonnenaufgang.

Auch das fünfte mal auf La Gomera wurde uns kein Moment langweilig. Es war die Freude altbekannte Landschaften wieder zu sehen. Es war die Möglichkeit den Blick zu schärfen für Dinge, die wir sonst nicht so genau betrachtet haben. Wir haben Pflanzen von bezaubernder Schönheit entdeckt. Wir konnten Felsformationen sehen, die uns von den millionen Jahren der Entstehung der Insel erzählten. Vor uns haben sich Wege aufgetan, die in harter Arbeit von Generationen die steilen Hänge der Lomos und Barrancos begehbar gemacht haben. Wir haben den Wind säuseln und toben gehört. Das Meer war spiegelglatt und wunderbar blau oder dunkel und blei grau sowie sehr aufgewühlt. Es gab leichte Wellen die an den Strand plätschern und die Kiesel zum kollern bringen oder große, starke Brecher die uns den Atem nahmen. Es war ein schöner Urlaub und wir hoffen auf eine gute Heimfahrt und freuen uns auf ein fröhliches Wiedersehen mit allen die daheim bleiben mussten.
An unserem letzten „richtigen“ Tag auf La Gomera sind wir auf dem Weg ins Valle Gran Rey. Es empfängt uns eine völlig andere Atmosphäre, wie sie uns bisher in den anderen Ortschaften der Insel nicht begegnet ist. Es gibt sehr viele, große Hotels und Appartementanlagen. Wir finden kleine, bunte Häuschen, die sich an den Hängen stapeln.
Es gibt Terrassenfelder an den steilen Lagen und große Bananenplantagen im Talgrund zwischen Baars und Restaurants. Es gibt toll angelegte Anlagen mit vielen Blumen und schöne Strände mit einem heute sehr beeindruckenden Wellengang.
An vielen Plätzen ist deutsch die übliche Art zu sprechen. Es gibt ein deutsches Ärztezentrum und viele alte und junge Bundesbürger, die für immer hier Ihren Wohnsitz gefunden haben. Wir erkunden den schönen Stadtteil La Calera auf steilen Stufen und Wegen auf und ab. Am Kessel von Stuttgart kann es nicht mehr Stufen und Staffeln geben.
Sehr beeindruckend und alles beherrschend sind zu beiden Seiten des Tales die zwei großen Felsen.

Auf dem Weg zurück nach Playa Santiago haben wir die seltene Gelegenheit zu einem nebelfreien Blick auf die Ermita de Nuestra Señora del Buen Paso.
Neben dieser kleinen Kapelle gibt für sehr viele Personen Möglichkeiten für ausgiebige Grillpartys. Es lässt sich leicht erahnen welche rauchenden Fiestas hier stattfinden. Im Abendlicht bekommen wir zu ungewohnt „später“ Stunde an meinem Lieblingsfelsen ein schönes Bild. Tolle Farben, eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen und Felsformationen.
